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Das Akkordeon Orchester Bergisch Echo e.V. Leichlingen blickt auf eine 80 jährige Vereinsgeschichte zurück.
Hier finden Sie einen Ausschnitt aus der Chronik des Orchesters. Des Weiteren gibt es ein Jahresbuch, welches der Presse zur Recherche ausgehändigt werden kann. Auch Mitglieder können darin stöbern und sich über die Geschichte ihres Vereines informieren.

Zeitung 1936 Vorläufer des Vereins gab es schon vor dem 1. Weltkrieg, nämlich 1912 als Mundharmonika Club „Alpenklänge“. Dessen Echo war jedoch nach dem 1. Weltkrieg verhallt. Im Jahre 1934 gründeten engagierte Liebhaber der Mundharmonika-Musik das Leichlinger Mundharmonika Orchester „Bergisch Echo“. Aus Einträgen des von Anfang an liebevoll geführten Protokollbuchs geht hervor, dass die Konzerte guten Anklang fanden, aber sich das Orchester nicht nur auf die musikalische Unterhaltung beschränkte, sondern ebenso Wert auf Brauchtum legte und so standen auch gemütliche Geselligkeit beim originellen Hahneköppen auf dem Programm und viel Schnaps wie beim Pfingstfeiersingen. Der 2. Weltkrieg riss die Mundharmonika-Freunde auseinander, aber im Frühjahr 1949 wagte man einen Neubeginn. Während die Neubeschaffung von Instrumenten die kostspieligste Anschaffung war, so geht aus den Aufzeichnungen hervor, Zeitung 1954dass erst ca. 10 Jahre später mit der Leitung eines neuen Dirigenten, überhaupt nach Noten gespielt wurde.
 Hans-Günter Post trat 1954 mit der Chromonika auf, anlässlich des 20. Geburtstag und dem traditionellen Herbstfest des Orchesters.

 1956 wurde das erste Jugendorchester gegründet, in welchem von Anfang an auch Mädchen mit von der Partie waren.

 Anfang der 60ger Jahre befand sich das Orchester in einer Krise: es wurde ein neuer Dirigent benötigt und die Mitgliederzahl sank auf einen Tiefstand, so dass nur der Zusammenschluss mit dem Solinger Mundharmonika-Orchester „AufderHöhe“ die Auflösung verhindern konnte. Das traditionelle Herbstkonzert ließ man 1963 aus, weil - so erinnert das Protokollbuch „der Probenbesuch im wahrsten Sinne des Wortes „saumäßig“ war“.

 Nach dieser Krise ging es wieder aufwärts und ab Mitte bis Ende der 60er Jahre gesellten sich Akkordeon und Gitarrenspieler zu den verbliebenen Mundharmonika Spielern. Unter der Leitung von Helmuth Hoppe standen dem Orchester nun durch Noten und den erweiterten Klangkörper völlig neue Möglichkeiten offen, mit dem damit verbundenen Erfolg und wachsendem Publikumszuspruch.
Zeitung 1984
 1970 nahm das „Bergisch Echo“ erstmals seit Gründung an einem Auslandswettbewerb teil: Beim internationalen Mundharmonika-Festival in Rotterdam wurde das Orchester mit dem „Ehrenpreis des deutschen Botschafters in den Niederlanden“ mit dem Prädikat „sehr gut“ ausgezeichnet. Laut Protokoll ging der Ausflug natürlich nicht von Statten, ohne „Ausschau zu halten, nach amüsanten Möglichkeiten in Rotterdam“, so auch einer „Hafenrundfahrt“. Weiter heißt es in den Aufzeichnungen: „Nach dem Festival sahen wir uns Rotterdam bei Nacht an. Einigen muss es wohl so gut gefallen haben, dass sie das Bett gar nicht mehr nötig hatten.“
 1976 diskutierten die Orchestermitglieder zum ersten Mal darüber Harmonika Spielerinnen aufzunehmen – aus Angst, „man könne sich dann nicht mehr ungeniert unterhalten“ wurde der Vorschlag jedoch abgelehnt. Vier Jahre später war es dann soweit: Hildegard Gniß gesellte sich zu den aktiven Mitgliedern. Ihr ist es (nach wie vor) zu verdanken, dass die Proben nun endlich „beinahe pünktlich“ beginnen … Postkartefalls alle Spieler ihr Instrument mitgebracht haben. Im Protokollbuch ist verzeichnet, dass sogar einmal ein Vorsitzender nicht mitproben konnte, da er sein Instrument bei einer Feier zurückgelassen hatte“. Dies steht aber auch als Zeichen dafür, dass das „Bergisch Echo“ stets verstanden hat, sowohl zu musizieren, als auch zu feiern.

 In der Festschrift des 50. Jubiläums des Orchesters in 1984 steht zum Abschluss geschrieben, dass sich das Orchester keine Sorgen um Nachwuchs machen muss und die nahe Zukunft des Fortbestehens gesichert ist. Dirigentin Renate Latsch-Werbelow war seit 1989 maßgeblich an der Nachwuchsförderung beteiligt und der Erfolg kann sich sehen und hören lassen.
In ihrem 26-jährigen Dirigat hat sie entscheidende Impulse gegeben für die Qualität der Jahreskonzerte und weiterer Auftritte. Ende 2014 hat sie ihre Leitung aufgegeben.

Seit Anfang 2015 ist Pavel Schickmann neuer Dirigent des Akkordeon-Orchesters. Er wurde 1956 als Sohn eines Ärzteehepaares in der Ukraine geboren. 1978 absolvierte er mit Diplom die Musikhochschule in Moskau in den Hauptfächern Akkordeon, Dirigieren und Keyboard.  Pavel Schickmann begann seine Tätigkeit als Musiklehrer an der Musikhochschule Moskau.
Ab 1988 war er Leiter und Solist des professionellen Volksmusik-Ensembles in Moskau. Er wurde Preisträger des republikanischen Wettbewerbs in Weißrussland und gab mehrere Gastspiele in den USA und in Bulgarien sowie in Radio- und Fernsehaufnahmen. Da Pavel Schickmann Mitte der 1990er Jahre beruflich keine Zukunft mehr in Russland sah, zog er 1995 mit seiner Frau und seiner Mutter (der Vater war verstorben) nach Deutschland und übernahm 1997 die Dirigentenstelle des Akkordeon- Orchesters Hürth; und die Musikschule Frechen stellte ihn als Lehrer für Akkordeon, Keybord und Orchesterspiel ein. Pavel Schickmann bereut nicht, sich für die Musik als Beruf entschieden zu haben und seine Tätigkeit in Deutschland auszuüben.

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